• Nic

Sand im Getriebe und ein verhängnisvoller Pavillon

Renningen - 11. Juli 2020





Als ich gestern Abend gegen halb zwei nach Hause kam, leerte ich ersteinmal den Sand aus meinen Schuhen. So habe ich die Erinnerung vom Abend am Renninger Beach bis in mein Wohnzimmer getragen. Da musste ich wieder lachen und ging mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht in mein Bettchen.





Der Tag in Renningen am Beach vom Südbahnhof Gleis 2 war ein sehr ereignisreicher und lustiger Tag mit vielen kleinen lustigen Zwischenfällen.


Der Aufbau war bereits schon einmal sehr ungewohnt, da wir mit unserem Equipment durch Sand zur Bühne mussten. Sowas hat man auch nicht oft. War doch schon gleich ein bisschen Urlaubsfeeling. Frank und sein Team haben den Beach sehr schön hergerichtet und für uns stand eine Bühne mit Pavillon bereit, der wie es sich herausstellte uns nicht ganz wohlgesonnen war.


Es war relativ schnell aufgebaut und mit ein bisschen Improvisationstalent stand alles. Diana uns Simon hatten zwei Europaletten vor sich, die als Bühnenerweiterung dienten. Ich fand meinen Platz zwischen den beiden im Sand. :) ui komisches Gefühl so eirig zu stehen. Meine Monitorbox fand auf einer Bierkiste Platz.


Während des Soundchecks hatten wir dann leider feststellen müssen, dass unser Mischpult an einem Boxenausgang defekt ist. Oh nein, dieses hatten wir doch schon mal reparieren lassen, wie ärgerlich. Aber gut wir haben eine Lösung gefunden die dann auch funktioniert hat. Na also, alles paletti.


Ich muss sagen, so eine Bühne im Sand hat sein ganz besonderes Flair. Fühlte sich mit dem leicht aufkommenden Wind, dann fast an als wären wir tatsächlich am Strand. Sehr cool.





Langsam aber sicher füllte sich die Außenterasse des Gleis 2. Alle geladenen Gäste fanden ihren Platz.

Ja wer kommt denn da anspaziert? Das ist doch Attilla mit seiner Schwester und zwei Freundinnen. "Mensch Attila, du hier? Den weiten weg aus Mannheim?" Wir haben ihn bei einem unserer Konzerte in Mannheim 2018 kennengelert. Seither hält er uns die Treue. "Jo ich bin eben mal mit der Vespa angereist" sagt er ganz cool. Attila ist oft mit seiner Vespa mit Schlafsack und Zelt und Sack und Pack unterwegs, wie er erzählte. lach.

Sowie Attila hatten wir einige bekannte Gesichter an diesem Abend wiedergesehen. Nach dieser langen Zeit ohne Livemusik freuten wir uns umsomehr über jeden einzelnen der uns erneut bei einem Konzert besuchte. Viele neuen Gesichter waren auch dabei und ich würde sagen alle Plätze waren belegt. Sehr cool, da steigt die Vorfreude! Da kommt Frank an und legt uns eine Snack und Cocktail Karte hin. Schaut mal was da drauf Stand. Hat auch nicht jeder ;)




Wir haben lecker gegessen, wie jedes Mal wenn wir bei Frank spielen. Danke dafür.





Kurz nach Sieben! Bam! Los gehts. Gute Stimmung, nette Menschen, tolles Wetter - so macht ein Konzert richtig Laune und ich glaube die Leute hatten Spaß.


So gab es einige Zwischenfälle die noch zusätzlich dafür gesorgt hatten. Ich sags euch, das war so lustig. Gleich zu Beginn, ich spring hoch - boing - Schädel am Pavillongestellt angehauen. Aua. lach

Ich schau zu Diana rüber - boing - das gleiche. Diana machte während des Konzerts einen kleinen Stepper Workout. Die Idee mit den Paletten war wohl doch nicht so doll. lach. Rauf auf die Pallette, runter von der Pallette, rauf auf die Pallette ... und so weiter. Dann schau ich zu Diana rüber und ihr hängt die Sonnenbrille verfangen in Ihren Haaren seitwärts vorm Gesicht. Ich schmeiß mich weg.

Naja man muss sich hier ja erstmal eingewöhnen. Aber der Abschuss war, als sie sich mit den Haaren so dermaßen im Pavillongestellt verfangen hatte, dass ich sie aus der Misere befreien musste. Aua das tat sicher weh. Aber alles noch dran und gut überstanden. Ach und den Angriff der Killermotte nicht zu vergessen. Ihre Tanzeinlage sah ein bisschen aus wie eine Mischung aus Limbo und Hulahoop.

Der Sand hatte mir soviel Freude bereitet, dass ich mich bei einem Song doch glatt mal rein schmiss. Während ich da so kniete und den Sand durch die Finger rieseln ließ, fiel mir allerdings auf, dass das sicher ein bisschen nach einem schlechten Film aussieht, was ich da mache. *lach*

Na gut, als ich auf den Miktoständer stieg und der mir fast eine dicke Lippe verpasste, war auch nicht besser. :))

Oh ja, sehr lustig war das alles. Aber Leute ich muss euch sagen, wenn's was zu Lachen gibt, ist die Welt doch gleich wieder ein bisschen bunter.


Danke für eure gute Stimmung, Mitsingen, Mitklatschen und die Spende, die ihr uns im Hut hinterlassen habt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 10. Oktober 2020 im Gleis 2.


Jetzt gehen wir erstmal ins Studio und machen uns an die Arbeit für unser neues Album, welches wir im März nächstens Jahr veröffentlichen wollen. Das wird eine intensive und arbeitsreiche Zeit. Wir halten euch auf dem Laufenden.


Bis bald Ihr Lieben.







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