• Nic

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...

Aktualisiert: Juni 4





09.03.19 - Duisburg - Hamburg


Nach unserem Frühstück ging es um 11 Uhr los Richtung Hamburg. Annika kutschierte uns souverän über die Autobahn. Im Bus wurde es schnell ruhig und der Schlaf übermannte die Beifahrer. So richtig schlafen kann man in einem Bus ja nicht, das lässt die Sitzhaltung schon gar nicht zu. Aber Augen zumachen und S-Bahnnicken. Lach. Mit Pausen kamen wir nach viereinhalb Stunden in Hamburg an. Wohooooo!! Endlich waren wir da.








Unser Hotel, das in der Nähe der Speicherstadt lag ist ein Traum. Da hatten wir wirklich ein tolles Schnäppchen ergattert. Parken ist mit einem Bus hier allerdings echt ein Problem. 🤔 hätten gerne unsere Karre in einer Tiefgarage abgestellt aber im Umkreis war nichts mit unserer Einfahrhöhe zu finden.

Wir mussten gegen halb acht in der Location sein, so hatten wir noch Zeit um uns zu entspannen, auszuruhen und uns fertig zu machen.

19:00 Uhr. Alle am Bus versammelt und ab auf die Reeperbahn.

Schon ne krasse Sache wenn man direkt auf der Reeperbahn sein Equipment auslädt. Der Clochard ist eine ganz spezielle Kneipe- kann man so sagen ;). Man muss schon ein dickes Fell haben.

Es erwartete uns ein mit Aufklebern übersehter Punk-Rock Schuppen der 24/7 geöffnet ist und mit dem Spruch: „Die billige Kneipe auf der Meile“ auf seiner Leuchtreklame wirbt.




Die Jungs von Rockenbolle und Ak sind schon da und alle helfen kurzerhand zusammen die Autos auszuladen.

Eine Sitzbank wird als Absperrung zur Bühne aufgebaut und wir können loslegen unser Gerümpel hinzustellen. Dies war schon mal sehr lustig. Langsam aber sicher füllte sich der Laden mit allerlei unterschiedlichen Gästen. Als wir fertig mit dem Aufbau waren muss es ca. 20 Uhr gewesen sein. Plötzlich kam Diana mit einem schmerzverzerrten Gesicht humpelnd zu mir rüber. Ach du Schreck, was ist denn passiert? Ihr war aus einem halben Meter Höhe eine Sitzbank auf die Zehen vom rechten Fuß gefallen. Autsch!!!!! Sie wurde Kreidebleich und wir gingen kurz nach draußen an die frische Luft um den Kreislauf wieder auf Touren zu bekommen. Mein Gott die Arme. Das waren Schmerzen. Mittlerweile sind AK voll im Gange. Sehr coole Jungs mit cooler Mucke.

Diana beißt die Zähne zusammen und wir schmeißen uns ins Getümmel und finden einen Stuhl an der Bar.

Der absolute Oberknaller war, es haben uns ein paar Fans aus Stuttgart überrascht, die einen Wochenendtripp nach Hamburg machten um beim Konzert dabei zu sein. Wie geil ist das denn!! Wir haben uns riesig gefreut.





Das Lokal wird immer voller und die Laune immer spaßiger.

Es ist Zeit für Rock’n’Roll!!!

Diana konnte fast nicht stehen aber zog es knallhart durch. Wir hatten mords Spaß und die Leute auch.

Zur Verabschiedung stiegen wir zusammen auf die Sitzbank vor uns und beim abstieg dachte ich nur „oh shit, ich falle“ ... und so war es auch. Ich trat ganz blöd auf meinen Mikroständersockel, so dass ich umknickte und mit dem Mikro in der einen und dem Mikroständer in der anderen Hand rückwärts ins Schlagzeug krachte. Was ein Schreck. Also ich denke mehr Rock’n’Roll ging an diesem Abend nicht. Lol.










Rockenbolle zogen nach uns noch eine geile Show auf der Bühne ab und der Abend ging langsam zu Ende.

Diana ramponiert, ich ramponiert so verlassen wir die Reeperbahn und humpeln ins Hotel. Lol

Es war wirklich unglaublich wie die Nachtbelegschaft im Hotel sich um uns kümmerte. Mit Eispacks versorgte und sogar einen Verband anlegte.





Wow. Vielen Dank.

Hamburg wir lieben dich!



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